Zwei Autos, ein Kabel.

Ladezeiten gemeinsam absprechen.

Jemand teilt seine Wallbox mit dir — oder du teilst deine. Damit das im Alltag trägt, muss klar sein, wer welche Ladezeit eingeplant hat. Bei Stromnachbar regeln das drei Werkzeuge, die ineinandergreifen: Sperrzeiten, Belegungskalender und Frei-Wecker.

Das eigentliche Problem

Nicht der Strom. Die Abstimmung.

1
„Ist die Box heute Abend frei?" Die Frage in der Hausgruppe, jeden zweiten Tag, an alle. Antwort kommt, wenn jemand aufs Handy schaut.
2
Der Zettel im Flur. Funktioniert, bis jemand ihn übersieht, überschreibt oder abnimmt.
3
Morgens steht ein fremdes Auto am Kabel. Niemand hat etwas falsch gemacht. Es wusste nur keiner voneinander.

Geteilt wird die Wallbox schnell. Woran es im Alltag hängt, ist die Abstimmung darüber — und die kostet mehr Nerven als der Strom.

Ein System, drei Teile

Erst der Host, dann die Planung,
dann der Rest.

Sperrzeiten regeln Gaststarts, der Kalender zeigt Absprachen und der Frei-Wecker kann auf eine freie Box hinweisen.

1Sperrzeiten

Der Host kommt zuerst.

Wer die Wallbox teilt, braucht sie manchmal selbst. Sperrzeiten blocken die Zeiten, die dir gehören — regelmäßig (jeden Werktag ab 18 Uhr), einmalig (nächstes Wochenende) oder sofort. Sperrzeiten verhindern neue Gaststarts über Stromnachbar. Laufende Ladungen enden dadurch nicht; andere Startwege wie RFID sind separat zu berücksichtigen.

In jedem Tarif Gilt für alle Gäste

2Belegungskalender

Die geplanten Zeiten.

Tragt eure Ladezeiten ein und stimmt sie miteinander ab. Alle an der Box sehen denselben Kalender. Änderungen und Gegenangebote besprecht ihr über die Ladeabsprache.

Bis 12 Stunden, auch über Nacht Bis 14 Tage im Voraus 2 offene Reservierungen

Der Kalender ist an jeder geteilten Wallbox von Anfang an da; der Host kann ihn abschalten und jeden Eintrag stornieren. Kostenlos für deine freigegebenen Gäste.

Morgen an eurer Box

3Frei-Wecker

Der ungeplante Fall.

Manchmal lädt jemand länger, oder du kommst spontan nach Hause und die Box ist besetzt. Dann stellst du mit einem Klick den Frei-Wecker und legst das Handy weg — die Mail kommt automatisch, wenn Stromnachbar die Box als frei erkennt. Kein Nachfragen, kein Nachsehen, niemand muss beim Nachbarn klingeln.

Gilt 24 Stunden Höchstens eine Mail Nachts still

Gehört zu jeder Einladung, im Teilen-Tarif. So funktioniert der Frei-Wecker

Den gemeldeten
Zustand sehen.

Die Anzeige beruht auf dem gemeldeten Zustand. Sie garantiert keinen freien Stellplatz.

Damit es niemand falsch versteht

Absprache statt Schranke.

Eine Reservierung im Belegungskalender sperrt die Wallbox technisch nicht. Wer eingetragen ist, hat kein Schloss vor der Box — er hat eine Absprache, die alle sehen.

Ein sichtbarer Eintrag hilft bei der Abstimmung. Ob der Stellplatz tatsächlich frei ist und eine Ladung pünktlich endet, müsst ihr miteinander klären.

Sperrzeiten verhindern neue Gaststarts über Stromnachbar. Sie beenden keine laufende Ladung und sperren keine anderen Startwege an der Wallbox.

Zwei Seiten, ein Kalender

Beide bekommen, was sie brauchen.

Wenn du lädst

Du willst wissen, wann du dran bist.

Ohne jedes Mal zu fragen. Du siehst die Woche an der Box, trägst dich ein und kommst, wenn dein Fenster dran ist. Ist gerade jemand anders am Kabel, stellst du den Frei-Wecker — Stromnachbar prüft die verfügbaren Zustandsdaten. Der Gastzugang ist kostenlos, Stromkosten vereinbarst du separat. Eine zusätzliche App oder Ladekarte ist nicht nötig.

Ladeplatz in der Nähe finden
Wenn du teilst

Du willst nicht ständig gefragt werden.

Deine Zeiten stehen als Sperrzeiten fest, den Rest regeln die anderen unter sich — mit sichtbaren Absprachen für alle. Du siehst jederzeit, wer eingetragen ist, und kannst jeden Eintrag stornieren. Im Teilen-Angebot zahlst du als Gastgeber 1,99 € monatlich. Nach ausdrücklicher Buchung sind die ersten sieben Tage kostenlos; ohne rechtzeitige Kündigung läuft das Abo kostenpflichtig weiter. Gäste benötigen kein eigenes Teilen-Abo.

Wallbox teilen

Was das kostet.

Zuhause kostenlos; Teilen für Gastgeber künftig 1,99 € monatlich. Unterwegs kostet einzeln 1,99 € monatlich; das Bundle mit Teilen 2,99 €. Abrechnen ist als späterer eigener Tarif mit eichrechtskonformer Wallbox vorgesehen und derzeit weder nutzbar noch neu buchbar oder testbar. Vorhandene Belege und Vertragsrechte bleiben erhalten.

  • Für Gäste immer kostenlos — auch Frei-Wecker und Reservieren.
  • Sperrzeiten und Frei-Wecker gehören zu jeder Einladung, in jedem Tarif.
  • Belegungskalender für deine freigegebenen Gäste kostenlos.
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Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Kann ich eine geteilte Wallbox reservieren?
Ja, im Belegungskalender. Du wählst Tag und Uhrzeit, und alle an der Box sehen denselben Eintrag. Ein Eintrag dauert bis zu 12 Stunden und darf über Nacht laufen, du kannst bis 14 Tage im Voraus planen und zwei Reservierungen gleichzeitig offen haben — damit es fair bleibt. Der Kalender ist an jeder geteilten Wallbox von Anfang an da; der Host kann ihn abschalten.
Sperrt die Reservierung die Wallbox für andere?
Nein. Ein Kalendereintrag ist eine Ladeabsprache. Sperrzeiten verhindern neue Gaststarts über Stromnachbar; sie stoppen keine laufende Ladung und sperren keine anderen Startwege an der Wallbox. Einen freien Stellplatz garantiert die App nicht.
Woher weiß Stromnachbar, ob die Wallbox gerade frei ist?
Die Anzeige nutzt den gemeldeten Wallbox-Zustand, erfasste laufende Ladungen und Sperrzeiten. Verbindungsausfälle oder andere Startwege können die Aussage begrenzen. Ein als frei gemeldeter Ladepunkt ist kein Nachweis für einen freien Stellplatz.
Was kostet das Ganze?
Für Gäste ist Stromnachbar immer kostenlos. Sperrzeiten und Frei-Wecker gehören zu jeder Einladung, auch im Tarif Wallbox teilen. Den Belegungskalender nutzt du mit deinen freigegebenen Gästen kostenlos.
Brauchen alle dafür eine App?
Eine zusätzliche App ist nicht nötig. Gäste öffnen den Einladungslink im Browser, richten einmal ihren Zugang ein und bestätigen ihre E-Mail-Adresse. Danach nutzen sie Kalender, Frei-Wecker und Ladestart über ihren Zugang.

Mehrere Parteien in einem Haus? Dann ist die Wallbox im Mehrfamilienhaus der passende Einstieg — mit Hinweisen zu Zugang und Abrechnung.