Zwei Autos, ein Kabel.
Wer wann lädt, steht fest.
Jemand teilt seine Wallbox mit dir — oder du teilst deine. Damit das im Alltag trägt, muss klar sein, wann die Box wem gehört. Bei Stromnachbar regeln das drei Werkzeuge, die ineinandergreifen: Sperrzeiten, Belegungskalender und Frei-Wecker.
Nicht der Strom. Die Abstimmung.
Geteilt wird die Wallbox schnell. Woran es im Alltag hängt, ist die Abstimmung darüber — und die kostet mehr Nerven als der Strom.
Erst der Host, dann die Planung,
dann der Rest.
Die drei Werkzeuge sind nicht drei Funktionen zur Auswahl — sie greifen in dieser Reihenfolge ineinander und decken zusammen jeden Fall ab, der an einer geteilten Box vorkommt.
Der Host kommt zuerst.
Wer die Wallbox teilt, braucht sie manchmal selbst. Sperrzeiten blocken die Zeiten, die dir gehören — regelmäßig (jeden Werktag ab 18 Uhr), einmalig (nächstes Wochenende) oder sofort. In einer Sperrzeit startet kein fremder Ladevorgang. Das ist das einzige der drei Werkzeuge, das die Box wirklich zumacht.
Die geplanten Zeiten.
Alles, was übrig bleibt, verteilen die Ladenden unter sich: Tag und Uhrzeit antippen, fertig. Alle an der Box sehen dieselbe Woche — wer wann lädt, steht fest, bevor jemand losfährt. Das ersetzt die Nachricht in der Hausgruppe und den Zettel im Flur.
Der Host schaltet den Kalender pro Wallbox zu und kann jeden Eintrag stornieren. Bis zwei Parteien an einer Box kostenlos, ab drei gehört er zum Tarif Planen.
Der ungeplante Fall.
Manchmal lädt jemand länger, oder du kommst spontan nach Hause und die Box ist besetzt. Dann stellst du mit einem Klick den Frei-Wecker und legst das Handy weg — die Mail kommt automatisch, sobald die Wallbox frei ist. Kein Nachfragen, kein Nachsehen, niemand muss beim Nachbarn klingeln.
Gehört zu jeder Einladung, auch im kostenlosen Tarif. So funktioniert der Frei-Wecker
Die Wallbox weiß es
als Einzige.
Den Live-Status kennt nur die Box — keine Nachricht an den Nachbarn kann das leisten.
Absprache statt Schranke.
Eine Reservierung im Belegungskalender sperrt die Wallbox technisch nicht. Wer eingetragen ist, hat kein Schloss vor der Box — er hat eine Absprache, die alle sehen.
Das ist so gewollt. Ihr seid Nachbarn, Parteien in einem Haus, Familie — keine Ladesäulen-Kundschaft. Eine Schranke würde den Ton verändern und im Zweifel den Falschen aussperren: den, der abends um elf noch dringend zwanzig Kilometer braucht, während der reservierte Slot leer bleibt. Verbindlich wird der Eintrag dadurch, dass alle ihn sehen — genau wie eine Zusage unter Nachbarn, nur ohne dass jemand sie weitergeben muss.
Wo es hart sein muss, ist es hart: Sperrzeiten sperren wirklich. Die gehören dem Host, und in ihnen startet kein fremder Ladevorgang. Und wer trotz Absprache vor einer belegten Box steht, drückt den Frei-Wecker, statt zu diskutieren.
Beide bekommen, was sie brauchen.
Du willst wissen, wann du dran bist.
Ohne jedes Mal zu fragen. Du siehst die Woche an der Box, trägst dich ein und kommst, wenn dein Fenster dran ist. Ist gerade jemand anders am Kabel, stellst du den Frei-Wecker — den Rest macht die Box. Für dich als Gast ist Stromnachbar kostenlos, ohne App und ohne Ladekarte.
Ladeplatz in der Nähe findenDu willst nicht ständig gefragt werden.
Deine Zeiten stehen als Sperrzeiten fest, den Rest regeln die anderen unter sich — ohne dass du Schiedsrichter spielst. Du siehst jederzeit, wer eingetragen ist, und kannst jeden Eintrag stornieren. Die erste Wallbox teilst du dauerhaft kostenlos.
Wallbox teilenWas das kostet.
Das Teilen selbst kostet nichts — bezahlt wird nur, wenn viele an einer Box hängen.
- Für Gäste immer kostenlos — auch Frei-Wecker und Reservieren.
- Sperrzeiten und Frei-Wecker gehören zu jeder Einladung, in jedem Tarif.
- Belegungskalender bis zwei Parteien an einer Box kostenlos, ab drei Teil von Planen (39 € im Jahr).
Kurz beantwortet.
Kann ich eine geteilte Wallbox reservieren?
Sperrt die Reservierung die Wallbox für andere?
Woher weiß Stromnachbar, ob die Wallbox gerade frei ist?
Was kostet das Ganze?
Brauchen alle dafür eine App?
Mehrere Parteien in einem Haus? Dann ist die Wallbox im Mehrfamilienhaus der passende Einstieg — mit Beschlussvorlage und Nutzungsvereinbarung.