Über uns

Warum es Stromnachbar gibt.

Als Gast stand ich vor einer Wallbox, die ich nicht nutzen konnte. Daraus entstand Stromnachbar.

Der Auslöser

Die Wallbox war da. Nutzen konnte ich sie nicht.

Zu Besuch, das Auto hätte Strom gebraucht, an der Wand hing eine Wallbox. Trotzdem ging nichts. Nicht, weil jemand nein gesagt hätte.

Es fehlte schlicht der Weg. Wer bietet es an, wer fragt, wer rechnet ab, was kostet das überhaupt? Am Ende sagt einer „passt schon" — und beim nächsten Mal fragt man lieber nicht mehr. Genau daran scheitert es, nicht an der Bereitschaft.

Ich habe danach gesucht, wie andere das lösen. Es gibt Ladekarten, Roaming-Netze und Abrechnungsdienste für Firmenflotten. Für zwei Menschen, die sich kennen und eine Wallbox teilen wollen, gab es nichts, das ich guten Gewissens empfohlen hätte. Also habe ich es gebaut.

Der Anstoß — in 16 Sekunden.

Was dabei auffiel

Vorhandene Wallboxen gemeinsam nutzen.

Private Wallboxen stehen in Einfahrten, Garagen und Höfen. Wenn eine davon zeitweise frei ist, kann ein bekannter Gast sie mitnutzen — sofern Anlage, Zugang und Vereinbarungen passen.

Zwischen dem Laden zu Hause und der öffentlichen Säule fehlt deshalb eine Stufe: die private Wallbox für Menschen, mit denen man ohnehin zu tun hat. Die Nachbarin von gegenüber. Die Eltern am Wochenende. Der Feriengast. Genau diese Stufe baut Stromnachbar — Wallbox-Sharing heißt das Prinzip, und es braucht keinen einzigen neuen Betonsockel.

Der Host legt seine Wallbox an, lädt per Link ein, der Zähler misst, wer wann lädt regeln Kalender und Sperrzeiten. Im Tarif Wallbox teilen stehen dort die zugeordneten Kilowattstunden. Für automatische Abrechnungen müssen Tarif, Messnachweise und Abrechnungsweg passen.

Wofür Stromnachbar steht

Kein Marktplatz.
Drei Entscheidungen.

Entscheidung 01

Kein offener Markt.

Geladen wird nur nach persönlicher Einladung. Wer den Link nicht hat, sieht die Wallbox nicht — sie taucht auf keiner Karte auf und ist über keine Suche zu finden.

Entscheidung 02

Keine Provision auf den Strom.

Was Host und Gast vereinbaren, fließt direkt zwischen den beiden — das Geld läuft nicht über Stromnachbar. Verdient wird an der Software, nicht an der Kilowattstunde.

Entscheidung 03

Keine Ladekarte, keine App.

Der Gast öffnet einen Link im Browser. Eine zusätzliche App oder Ladekarte ist nicht nötig. Der Gast richtet einmal seinen Zugang ein; die Wallbox muss von Stromnachbar unterstützt werden.

Kontakt

Fragen, Feedback, etwas hakt?

Schreib direkt an hallo@stromnachbar.de — die Mail kommt persönlich an, kein Ticketsystem dazwischen.

Vollständige Anbieter-Angaben im Impressum.