Kein offener Markt.
Geladen wird nur nach persönlicher Einladung. Wer den Link nicht hat, sieht die Wallbox nicht — sie taucht auf keiner Karte auf und ist über keine Suche zu finden.
Ich stand als Gast vor einer Wallbox, die ich nicht nutzen konnte. Nicht wegen der Technik — es fehlte einfach der Weg. Daraus wurde diese Plattform.
Zu Besuch, das Auto hätte Strom gebraucht, an der Wand hing eine Wallbox. Trotzdem ging nichts. Nicht, weil jemand nein gesagt hätte.
Es fehlte schlicht der Weg. Wer bietet es an, wer fragt, wer rechnet ab, was kostet das überhaupt? Am Ende sagt einer „passt schon" — und beim nächsten Mal fragt man lieber nicht mehr. Genau daran scheitert es, nicht an der Bereitschaft.
Ich habe danach gesucht, wie andere das lösen. Es gibt Ladekarten, Roaming-Netze und Abrechnungsdienste für Firmenflotten. Für zwei Menschen, die sich kennen und eine Wallbox teilen wollen, gab es nichts, das ich guten Gewissens empfohlen hätte. Also habe ich es gebaut.
Der Anstoß — in 16 Sekunden.
öffentlich zugängliche Ladepunkte gibt es in Deutschland — Stand 1. Juli 2026, gezählt von der Bundesnetzagentur. Wie viele private dazukommen, zählt niemand: Melden muss man nur, was öffentlich zugänglich ist.
Die stehen in Einfahrten, Garagen und Höfen. Die meisten arbeiten ein paar Stunden in der Woche und stehen den Rest der Zeit still — während zwei Straßen weiter jemand überlegt, ob ein E-Auto überhaupt geht.
Zwischen dem Laden zu Hause und der öffentlichen Säule fehlt deshalb eine Stufe: die private Wallbox für Menschen, mit denen man ohnehin zu tun hat. Die Nachbarin von gegenüber. Die Eltern am Wochenende. Der Feriengast. Genau diese Stufe baut Stromnachbar — Wallbox-Sharing heißt das Prinzip, und es braucht keinen einzigen neuen Betonsockel.
Der Host legt seine Wallbox an, lädt per Link ein, der Zähler misst, die Abrechnung läuft von selbst. Wer keinen Link bekommen hat, lädt nicht.
Geladen wird nur nach persönlicher Einladung. Wer den Link nicht hat, sieht die Wallbox nicht — sie taucht auf keiner Karte auf und ist über keine Suche zu finden.
Was Host und Gast vereinbaren, fließt direkt zwischen den beiden — das Geld läuft nicht über Stromnachbar. Verdient wird an der Software, nicht an der Kilowattstunde.
Der Gast öffnet einen Link im Browser. Kein App-Store, kein RFID-Chip, kein Vertrag mit einem Ladeanbieter — und keine Bindung an einen Wallbox-Hersteller.
Schreib direkt an hallo@stromnachbar.de — die Mail kommt persönlich an, kein Ticketsystem dazwischen.
Vollständige Anbieter-Angaben im Impressum.