Für Wallbox-Besitzer mit Solaranlage oder Balkonkraftwerk

Scheint die Sonne,
lädt dein Gast günstiger.

Das Sonnenfenster ist eine Funktion für dich, wenn du deine Wallbox teilst und eigenen Sonnenstrom erzeugst — mit einer Solaranlage auf dem Dach oder einem Balkonkraftwerk. Scheint laut Wetterdaten die Sonne, lädt dein Gast automatisch zu deinem günstigeren Sonnenpreis, zum Beispiel 20 statt 26 Cent pro Kilowattstunde. Für dich lohnt sich das, weil dein Sonnenstrom beim Gast mehr bringt als die Einspeisung — also der Verkauf ans Stromnetz, der dir nur rund 7,78 Cent pro Kilowattstunde zahlt.

Pro-Feature — für frühe Hosts aktuell inklusive.

So funktioniert's

Einmal einschalten, dann läuft es von allein.

Du musst nichts nachrüsten, nichts messen und nichts auslesen. Eine Wetter-Schätzung für deinen Standort schaltet den günstigeren Preis im richtigen Moment — ehrlich als Schätzung ausgewiesen, nicht als gemessener Solarstrom.

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Einmal aktivieren

Trag deine Wallbox ein und schalte in ihren Einstellungen das Sonnenfenster ein: günstigeren Sonnenpreis festlegen, Standort per Klick übernehmen. Zwei Eingaben, fertig.

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Läuft von allein

Stromnachbar prüft über die Wetterdaten für deinen Standort, wann deine Anlage voraussichtlich Strom liefert. Scheint die Sonne, gilt automatisch dein Sonnenpreis. Keine Extra-Messung, keine zusätzliche Box.

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Dein Gast sieht es

Beim Laden sieht dein Gast, dass gerade das Sonnenfenster gilt — und zahlt den günstigeren Preis. Auf der Abrechnung stehen die Sonnenfenster-Kilowattstunden getrennt vom Rest.

Eine einfache Idee

Dein Sonnenstrom ist beim Gast
mehr wert als im Netz.

Für wen

Balkonkraftwerk oder Dach-Anlage.

Beide profitieren — nur der Hebel ist unterschiedlich groß.

Kleiner Einstieg

Balkonkraftwerk

Speist in dein Hausnetz ein und unterstützt die Wallbox bei Sonne. Der Beitrag ist klein, aber echt — genug für einen ehrlichen Sonnen-Rabatt für deinen Gast.

Größerer Hebel

Solaranlage auf dem Dach

Dein überschüssiger Strom bringt im Netz nur rund 7,78 ct pro Kilowattstunde. An deiner Wallbox bringt er dir deutlich mehr — und dein Gast zahlt trotzdem weniger als unterwegs.

Der clevere Teil

Ein Rabatt — kein Aufschlag.

Dein Sonnenpreis im Sonnenfenster liegt immer höchstens auf Höhe deines eigenen Haushalts-Stromtarifs. Du verkaufst nichts mit Gewinn — du gibst Strom weiter, der dich gerade weniger kostet. Und trotzdem bekommst du deutlich mehr heraus als beim Einspeisen, während dein Nachbar weniger zahlt als an der öffentlichen Säule.

Einspeisung ins Netz7,78 ct/kWh
Das bekäme dein Überschuss sonst.
Sonnenpreis (Beispiel)20 ct/kWh
Bei Sonne — rund das 2,5-Fache der Einspeisung.
Dein Normalpreis (Beispiel)26 ct/kWh
Ohne Sonne — höchstens dein eigener Haushaltstarif.
Öffentlich laden39–59 ct/kWh
Das spart sich dein Gast — bei Sonne und ohne.

Beispielwerte. Den Sonnenpreis und den Normalpreis legst du selbst fest — beide höchstens auf Höhe deines Haushaltstarifs.

Was am Ende rauskommt

Ein ehrlicher Beleg.

„Im Sonnenfenster" heißt: laut Wetterprognose lieferte deine Anlage. Kein Anspruch auf gemessenen Solarstrom — eine transparente Schätzung, die den günstigeren Tarif auslöst.

Beispiel-Beleg Live
Geladen12,0 kWh
davon im Sonnenfenster9,0 kWh
Sonnenpreis0,20 €
Normalpreis0,26 €
Gast zahlt2,58 €

9 kWh × 0,20 € + 3 kWh × 0,26 €. Auf den Strom selbst nimmt Stromnachbar keine Provision.

Nicht zu verwechseln

Das Sonnenfenster ist nicht Energy Sharing.

„Energy Sharing" nach § 42c EnWG ist ab 01.06.2026 erlaubt — es verteilt PV-Strom über das öffentliche Netz und braucht bei allen Beteiligten ein Smart Meter. Breit nutzbar wird das erst in den nächsten Jahren. Das Sonnenfenster dagegen funktioniert heute, hinter deinem eigenen Zähler, an deiner eigenen Wallbox — ohne Smart Meter, ohne Netzdurchleitung.

Zum Nachlesen

Was ab Juni 2026 mit Energy Sharing geht

Der Unterschied, ehrlich erklärt — und wann sich das für dich lohnt.

Energie teilen
Häufige Fragen

Was Hosts wissen wollen.

Brauche ich eine große Solaranlage oder reicht ein Balkonkraftwerk?
Beides geht. Ein Balkonkraftwerk speist in dein Hausnetz ein und unterstützt die Wallbox, wenn die Sonne scheint — der Beitrag ist klein, aber echt. Eine Dach-PV-Anlage liefert mehr Überschuss und damit mehr Spielraum beim Sonnenfenster. Das Sonnenfenster funktioniert für beide.
Muss ich messen, wie viel Strom wirklich aus der Sonne kommt?
Nein. Wir messen das nicht. Stromnachbar schätzt über eine Wetter- und Solarprognose für deinen Standort, wann deine Anlage liefert, und öffnet dann automatisch das Sonnenfenster mit deinem günstigeren Sonnenpreis. Ohne Extra-Hardware — und ehrlich als Schätzung ausgewiesen. Wir behaupten keinen Solarstrom, den wir nicht messen.
Verdiene ich daran — und muss ich ein Gewerbe anmelden?
Der Preis im Sonnenfenster ist nach oben durch deinen eigenen Haushalts-Stromtarif gedeckelt. Du gibst Strom also zu deinen Kosten oder günstiger weiter — ein Rabatt, kein Gewinnaufschlag. Damit bleibt es in aller Regel privat, ohne Gewerbe. Es gilt die steuerliche Freigrenze von 256 Euro pro Jahr — die behältst du am besten selbst im Blick.
Brauche ich einen geeichten Zähler?
Sobald du pro Kilowattstunde abrechnest, brauchst du einen MID-Zähler — der ist in vielen modernen Wallboxen schon eingebaut. Die teure, voll eichrechtskonforme Box ist nur nötig, wenn du an fremde Dritte verkaufst. Für den Nachbarn, den du kennst, genügt der MID-Zähler.
Ist das dasselbe wie Energy Sharing nach § 42c EnWG?
Nein. Energy Sharing nach § 42c EnWG verteilt PV-Strom über das öffentliche Netz und setzt Smart Meter voraus — ein anderes Modell, das praktisch erst in den nächsten Jahren breit nutzbar wird. Das Sonnenfenster funktioniert heute, direkt an deiner eigenen Wallbox. Mehr dazu unter Energie teilen.
Welche Wallbox brauche ich?
Eine OCPP-1.6-fähige Wallbox oder eine Hersteller-Cloud wie go-e — praktisch jede moderne Box ab Baujahr 2022. Den Solar-Anteil deiner Anlage musst du nicht auslesen; die Wetterprognose genügt. Welche Systeme passen, siehst du unter Kompatible Systeme.
Was kostet das Sonnenfenster?
Das Sonnenfenster ist ein Pro-Feature von Stromnachbar. Für frühe Hosts ist es aktuell inklusive. Was zu welchem Paket gehört, steht auf der Preisseite.
Loslegen

Wallbox eintragen.
Sonnenfenster aktivieren.

Registrier dich, trag deine Wallbox ein und schalte das Sonnenfenster in ihren Einstellungen frei — Sonnenpreis und Standort, das war's. Kostenlos, ohne Vertragsbindung, den Preis bestimmst du.