Für Fahrer ohne eigene Wallbox

Du hast das E-Auto.
Nur die Wallbox fehlt.

Lade beim Nachbarn, Vermieter oder Arbeitgeber — per Einladungslink, transparent abgerechnet, ohne Säulen-Roaming.

Ja, das geht. Du kannst dein E-Auto laden, ohne eine eigene Wallbox zu besitzen — an einer öffentlichen Ladesäule, beim Arbeitgeber oder bei jemandem in deiner Nähe, der seine Wallbox per Einladungslink teilt. Welcher Weg sich lohnt, hängt davon ab, wie oft und wo du lädst.

So läuft's mit dem Einladungslink — in 16 Sekunden.

Die Optionen

Vier Wege, ohne eigene Wallbox zu laden.

Jeder hat seinen Platz — der Unterschied liegt im Preis, in der Verfügbarkeit und im Aufwand.

Unterwegs

Öffentliche Ladesäule

Überall verfügbar und ideal für die Langstrecke. Dafür der teuerste Weg — meist 0,50–0,80 € pro kWh, oft im Tarif- und Roaming-Dschungel.

Im Job

Beim Arbeitgeber

Günstig bis kostenlos, wenn dein Arbeitgeber eine Wallbox stellt. Gebunden an den Arbeitsplatz, und der geldwerte Vorteil will sauber dokumentiert sein.

Dauerhaft

Eigene Box nachrüsten

Auf lange Sicht am günstigsten — aber du brauchst einen Stellplatz, die Zustimmung (als Mieter per § 554 BGB) und trägst die Installationskosten.

In der Nähe

Beim Nachbarn teilen

Nah am Haushaltsstrompreis, ohne eigenen Stellplatz: Jemand in deiner Nähe gibt seine Wallbox per Einladungslink frei, du zahlst kWh-genau. Die vierte Option — und genau die, die Stromnachbar einfach macht.

Drei Worte

Kein Stellplatz.
Kein Vertrag. Kein Problem.

So funktioniert's

In drei Schritten am Stecker.

Vom Einladungslink bis zum Auto-volltanken — ohne Papierkram, ohne Zählerstand abschreiben, ohne hinterher diskutieren.

1

Einladung öffnen

Dein Host schickt dir einen Link per E-Mail oder WhatsApp. Du öffnest ihn, verifizierst deine E-Mail-Adresse mit einem Code und legst ein Passwort fest. Direkt im Browser, sofort einsatzbereit.

2

Anstecken & Starten

Du fährst zur Wallbox, steckst dein Typ-2-Kabel ein und startest den Ladevorgang über den Einladungslink im Browser. Während der Ladung siehst du kWh, Tarif und Summe in Echtzeit.

3

Stoppen & Bestätigen

Stopp per Klick — oder das Auto stoppt selbst, sobald der Akku voll ist. Du bestätigst die Abrechnung, der Host sieht dieselben Werte. Keine Zettelwirtschaft, keine Diskussion.

Für wen das gemacht ist

Wo lädst du? Dort wo's passt.

Stromnachbar ist gebaut für alle, die ein E-Auto fahren, aber keine eigene Lade-Infrastruktur haben — oder eine, die rechtlich oder organisatorisch nicht freigegeben ist.

Mieter

Wallbox da, Abrechnung fehlt

Dein Vermieter hat eine Wallbox installiert — aber kein System, um deinen Verbrauch fair zu trennen. Stromnachbar übernimmt das.

WEG-Bewohner

Gemeinschafts-Wallbox in der Tiefgarage

Mehrere Eigentümer, eine Box, eine Stromrechnung. Klare Einzelabrechnung pro Ladevorgang statt Streit über Zählerstände.

Mitarbeiter

Laden auf dem Firmenparkplatz

Dein Arbeitgeber stellt eine Wallbox bereit. Stromnachbar dokumentiert deine Ladevorgänge sauber — auch für den geldwerten Vorteil.

Reisende

Ferienwohnung mit Wallbox

Dein Gastgeber bietet die Wallbox zur Nutzung an? Lade während des Aufenthalts und zahl exakt das, was tatsächlich durchläuft.

Pendler

Auto steht tagsüber auf der Straße

Aber abends bei einem Nachbarn mit Wallbox, der Lust auf Mit-Laden hat. Geplant, mit fester Absprache, ohne Papierkram.

Ohne eigenen Stellplatz

In der Stadt laden — als Laternenparker.

Wer in der Stadt wohnt und abends einen Straßenparkplatz sucht, kann das E-Auto nicht zuhause laden — eine eigene Wallbox scheidet ohne Stellplatz von vornherein aus. Übrig bleiben meist öffentliche Ladesäulen mit Säulentarif und die Hoffnung auf eine freie Säule im Viertel.

Genau hier lohnt der Blick ins Umfeld: Eine private Wallbox in der Nachbarschaft — bei Freunden, Kollegen oder im Hinterhof nebenan — ist oft näher als die nächste Säule und lädt zum privaten kWh-Preis statt zum öffentlichen Tarif. Einmal pro Woche für ein paar Stunden angesteckt reicht bei den meisten Stadtfahrern aus. Wie das mit Einladungslink und automatischer Abrechnung läuft, steht unter Wallbox Sharing.

Wer kann dich einladen

Jeder mit einer eigenen Wallbox.

Voraussetzung: OCPP-1.6-fähige Wallbox oder Hersteller-Cloud (z.B. go-e). Praktisch jede moderne Box ab Baujahr 2022.

Nachbarn

Wer im selben Block oder in der selben Straße wohnt — und seine Wallbox tagsüber oder nachts frei hat.

Vermieter

Hat in der Tiefgarage eine Box installiert, will die Abrechnung aber nicht selbst auf Excel-Listen führen.

Arbeitgeber

Wallbox auf dem Firmengelände, Nutzung soll dokumentiert sein — z.B. für den geldwerten Vorteil.

Ferien-Gastgeber

Vermietet Ferienwohnung oder Ferienhaus und will Strom ausm Aufenthalt nicht pauschal aufschlagen.

WEG / Eigentümer

Eine Box, mehrere Parteien. Saubere Trennung pro Person, ohne dass jemand die Buchhaltung macht.

Freunde & Familie

Schwiegereltern, Freunde, Geschwister — wer dich mit-laden lassen will, ohne dass es jedes Mal Diskussion gibt.

Neu — der Frei-Wecker

Belegt, wenn du laden willst?

Auf deiner Lade-Seite siehst du, ob die Wallbox gerade frei ist. Wenn nicht: Ein Klick auf „Sag mir, wenn frei" — und du bekommst eine Mail, sobald sie frei ist.

So funktioniert der Frei-Wecker →
Was du zahlst

Genau das, was durchläuft.

Kein Tagespass, keine Standgebühr, keine Roaming-Aufschläge. Du zahlst die kWh — zu dem Preis, den dein Host vor dem Start hinterlegt hat.

Beispiel-Beleg Live
Geladen12,4 kWh
kWh-Preis (Host)0,30 €
Provision Stromnachbar0,00 €
Du zahlst3,72 €

Den kWh-Preis legt dein Host fest — meist orientiert am eigenen Stromtarif. Du siehst ihn vor jedem Start. Auf den Strom selbst nimmt Stromnachbar keine Provision.

Rechner

Was lohnt sich für dich?

Eigene Box, beim Nachbarn oder öffentlich — sieh den Kostenunterschied in 30 Sekunden.

Zu den Rechnern
Förderung 2026

Plan B, wenn die Förderung dich ausschließt.

Das Programm „Laden im Mehrparteienhaus" (Start 15.04.2026) fördert Wallboxen in größeren Wohnanlagen — schließt aber Einfamilienhäuser, kleine Eigentümergemeinschaften und Ferienobjekte aus. Wer rausfällt, muss nicht warten: Beim Nachbarn oder Arbeitgeber laden geht sofort, ohne eigene Installation und ohne Förderbescheid. Stand: Mai 2026.

Häufige Fragen

Was Fahrer wissen wollen.

Kann ich ohne eigene Wallbox ein E-Auto laden?
Ja. Mit Stromnachbar lädst du an der Wallbox von Nachbarn, Vermietern, Bekannten oder Arbeitgebern. Du bekommst einen persönlichen Einladungslink, startest den Ladevorgang im Browser und die Abrechnung läuft automatisch — ganz ohne eigene Wallbox.
Wie öffne ich Stromnachbar auf dem Smartphone?
Stromnachbar läuft aktuell als Web-App direkt im Browser. Du öffnest deinen Einladungslink auf dem Smartphone und kannst die Seite optional zum Homescreen hinzufügen — sie verhält sich dann wie eine reguläre App. Ein Konto reicht für alle deine Hosts.
Wie wird abgerechnet?
Jede Kilowattstunde wird direkt am Zähler der Wallbox erfasst und mit dem vom Host festgelegten kWh-Preis multipliziert. Du siehst vor dem Start den hinterlegten Preis und während des Ladens den aktuellen Stand in Echtzeit. Am Ende bestätigst du die Summe per Klick.
Welche E-Autos sind kompatibel?
Alle E-Autos mit Typ-2-Stecker — also praktisch jedes in Europa zugelassene Elektrofahrzeug: Tesla, VW, Hyundai, BMW, Kia, Renault, Mercedes, Audi, Polestar, Cupra, Skoda, Opel und alle anderen Hersteller.
Was, wenn ich nicht rechtzeitig abstecke?
Nichts Schlimmes. Das Auto stoppt den Ladevorgang automatisch, sobald der Akku voll ist. Du kannst den Vorgang außerdem jederzeit manuell über die Web-App beenden — auch wenn du gerade nicht vor Ort bist.
Kann ich meinen Ladeverlauf einsehen?
Ja. Jeder Ladevorgang wird in deiner Historie gespeichert — mit Datum, Dauer, kWh und Endbetrag. Dein Host sieht dieselben Daten auf seiner Seite.
Was, wenn ich nur gelegentlich lade?
Kein Problem. Du zahlst ausschließlich die tatsächlich verbrauchten Kilowattstunden. Es gibt keine Grundgebühr und keine Vertragsbindung — die Einladung bleibt so lange aktiv, wie dein Host sie erlaubt.
Was kostet mich Stromnachbar selbst?
Für dich als Gast nichts. Der Account ist kostenlos, du zahlst ausschließlich den Strompreis, den dein Host festlegt. Provision auf den Strom: 0 %.
Eine Nachricht reicht

Du kennst jemanden mit einer Wallbox?

Schick einen kurzen Hinweis — vielleicht lädst du in zwei Wochen schon bei ihm.

Hey, ich habe Stromnachbar entdeckt — damit könntest du deine Wallbox einfach mit mir teilen, ohne Excel-Listen oder Diskussion. Schau mal: https://stromnachbar.de/wallbox-vermieten/
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Loslegen

Konto anlegen.
Zwei Minuten.

Sobald dein Host dich einlädt, kannst du sofort starten — Konto kostet nichts, Vertragsbindung gibt es keine.