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Lohnt sich eine eigene Wallbox — oder reicht Teilen?

Rechne deinen Fall in 30 Sekunden durch: eigene Wallbox, Teilen beim Nachbarn oder öffentlich laden. Ehrlich gerechnet, mit deinen Zahlen.

Kilometer pro Jahr12.000 km
Verbrauch18,0 kWh/100 km
Dein Haushaltsstrompreis0,34 €/kWh
Preis beim Nachbarn laden0,34 €/kWh
Weitere Annahmen anpassen (Wallbox-Kosten, öffentlich laden)
Öffentlich laden0,55 €/kWh
Anschaffung + Installation eigene Wallbox1.800 €
Eigene Wallbox pro Jahr laufend
Öffentlich laden pro Jahr

Annahmen (oben unter „Weitere Annahmen" anpassbar): Wallbox + Installation 1.800 € (marktüblich 1.000–2.500 €), öffentlich laden 0,55 €/kWh, Verbrauch 18 kWh/100 km. Alle Werte kannst du an deinen Fall anpassen.

Wie wir rechnen (und womit)

Energiebedarf = Kilometer ÷ 100 × Verbrauch. Daraus ergeben sich die Jahres-Stromkosten je Variante (Energiebedarf × kWh-Preis).

Eigene Wallbox: laufende Stromkosten zum Haushaltspreis plus die einmalige Anschaffung — die zeigen wir getrennt, nicht versteckt.

Den Preis beim Nachbarn laden behaupten wir nicht: Du stellst ihn selbst ein, voreingestellt auf deinen Haushaltsstrompreis (häufigster Selbstkosten-Fall). Den tatsächlichen Preis legt der Host fest.

Default-Annahmen 2026 (alle einstellbar): Haushaltsstrom 0,34 €/kWh, öffentlich 0,55 €/kWh, Wallbox + Installation 1.800 €, Verbrauch 18 kWh/100 km. Marktübliche Spannen: Wallbox + Installation 1.000–2.500 €, öffentlich AC 0,40–0,55, DC 0,50–0,79 €/kWh.

Der Rechner ist eine Orientierung, keine Finanzberatung — er bildet Energiekosten und Anschaffung ab, nicht jeden Einzelfall (z. B. PV-Eigenstrom, dynamische Tarife, Förderungen).

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Du betreibst einen Blog oder ein Forum rund ums E-Auto? Bau den Rechner gern bei dir ein — kostenlos, einbetten ausdrücklich erwünscht.

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Entscheidungshilfe

Wann sich die eigene Wallbox lohnt — und wann nicht.

Die ehrliche Antwort hängt an zwei Fragen: Wie viel lädst du, und womit vergleichst du? Gegen die öffentliche Säule rechnet sich eine eigene Wallbox fast immer — bei normaler Fahrleistung ist die Anschaffung in zwei bis vier Jahren wieder drin, weil du statt 0,50 bis 0,80 € nur deinen Haushaltsstrompreis zahlst.

Spannend wird der zweite Vergleich, den sonst niemand mitrechnet: gegen das Laden bei einem Nachbarn. Dort zahlst du meist einen kWh-Preis nahe am Haushaltsstrom — also kaum mehr als zu Hause. Übrig bleibt fast nur die Anschaffung der eigenen Box. Heißt: Gegen Teilen rechnet sich die eigene Wallbox selten über den Preis. Ihr echter Vorteil ist die jederzeitige Verfügbarkeit direkt vor der Tür, nicht die Ersparnis.

Viel-Fahrer mit Stellplatz

Eigene Box lohnt sich

Wer täglich lädt und einen eigenen Stellplatz hat, zahlt die Anschaffung für puren Komfort — und holt sie gegenüber der Säule schnell rein. Laden beim Nachbarn bleibt eine gute Rückfall-Option.

Wenig-/Gelegenheitsfahrer

Teilen ist meist günstiger

Bei geringer Fahrleistung amortisiert sich die eigene Box gegen Teilen kaum. Beim Nachbarn laden spart dir die komplette Anschaffung — bei nahezu gleichem kWh-Preis.

Mieter ohne Stellplatz

Teilen ist oft der einzige Weg

Ohne eigenen Stellplatz ist eine eigene Wallbox meist gar nicht möglich. Laden bei Nachbarn, Bekannten oder am Arbeitsplatz ist die realistische Lösung — per Einladungslink, kWh-genau.

Du hast schon eine Wallbox?

Dann dreh den Rechner um: Im Host-Modus siehst du, was du zurückbekommst, wenn du deine Box teilst. Schon ein kleiner Aufschlag über deinen Selbstkosten refinanziert die Anschaffung über die Zeit — mit eigenem PV-Strom geht das noch schneller. Du legst den Preis pro Wallbox selbst fest.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Wallbox-Entscheidung

Lohnt sich eine eigene Wallbox oder reicht Teilen?
Gegen öffentliches Laden lohnt sich eine eigene Wallbox fast immer. Gegen das Teilen beim Nachbarn aber kaum, weil der kWh-Preis dort meist ähnlich hoch ist wie dein Haushaltsstrom — übrig bleibt vor allem die Anschaffung von rund 1.000 bis 2.500 €. Wer selten lädt, keinen eigenen Stellplatz hat oder zur Miete wohnt, fährt mit Teilen oft günstiger. Der Wert der eigenen Box ist die jederzeitige Verfügbarkeit, nicht der Preis.
Was kostet eine eigene Wallbox 2026?
Anschaffung und Installation einer 11-kW-Wallbox liegen 2026 typischerweise zwischen 1.000 und 2.500 €. Die Hardware allein kostet oft 500 bis 1.200 €, der Rest entfällt auf Installation und Elektriker.
Was kostet Laden beim Nachbarn?
Den kWh-Preis legt dein Host fest. Viele orientieren sich am Haushaltsstrom (rund 0,34 €/kWh), manche schlagen ein paar Cent auf. Es gibt keine Grundgebühr und keine Anschaffung — du zahlst nur die geladenen Kilowattstunden.
Was kann ich als Host zurückverdienen?
Das hängt davon ab, wie viel geteilt wird und ob du einen Aufschlag nimmst. Schon ein kleiner Aufschlag von wenigen Cent pro kWh refinanziert die Anschaffung deiner Wallbox über die Zeit. Viele Hosts geben aber auch einfach zum Selbstkostenpreis ab.
Loslegen

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Zwei Minuten bis zum Start.

Registrieren kostet nichts. Als Gast lädst du per Einladungslink, als Host gibst du deine Wallbox kWh-genau frei.