Lohnt sich eine eigene Wallbox — oder reicht Teilen?
Rechne deinen Fall in 30 Sekunden durch: eigene Wallbox, Teilen beim Nachbarn oder öffentlich laden. Ehrlich gerechnet, mit deinen Zahlen.
Weitere Annahmen anpassen (Wallbox-Kosten, öffentlich laden)
Annahmen (oben unter „Weitere Annahmen" anpassbar): Wallbox + Installation 1.800 € (marktüblich 1.000–2.500 €), öffentlich laden 0,55 €/kWh, Verbrauch 18 kWh/100 km. Alle Werte kannst du an deinen Fall anpassen.
Wie wir rechnen (und womit)
Energiebedarf = Kilometer ÷ 100 × Verbrauch. Daraus ergeben sich die Jahres-Stromkosten je Variante (Energiebedarf × kWh-Preis).
Eigene Wallbox: laufende Stromkosten zum Haushaltspreis plus die einmalige Anschaffung — die zeigen wir getrennt, nicht versteckt.
Den Preis beim Nachbarn laden behaupten wir nicht: Du stellst ihn selbst ein, voreingestellt auf deinen Haushaltsstrompreis (häufigster Selbstkosten-Fall). Den tatsächlichen Preis legt der Host fest.
Default-Annahmen 2026 (alle einstellbar): Haushaltsstrom 0,34 €/kWh, öffentlich 0,55 €/kWh, Wallbox + Installation 1.800 €, Verbrauch 18 kWh/100 km. Marktübliche Spannen: Wallbox + Installation 1.000–2.500 €, öffentlich AC 0,40–0,55, DC 0,50–0,79 €/kWh.
Der Rechner ist eine Orientierung, keine Finanzberatung — er bildet Energiekosten und Anschaffung ab, nicht jeden Einzelfall (z. B. PV-Eigenstrom, dynamische Tarife, Förderungen).
Wann sich die eigene Wallbox lohnt — und wann nicht.
Die ehrliche Antwort hängt an zwei Fragen: Wie viel lädst du, und womit vergleichst du? Gegen die öffentliche Säule rechnet sich eine eigene Wallbox fast immer — bei normaler Fahrleistung ist die Anschaffung in zwei bis vier Jahren wieder drin, weil du statt 0,50 bis 0,80 € nur deinen Haushaltsstrompreis zahlst.
Spannend wird der zweite Vergleich, den sonst niemand mitrechnet: gegen das Laden bei einem Nachbarn. Dort zahlst du meist einen kWh-Preis nahe am Haushaltsstrom — also kaum mehr als zu Hause. Übrig bleibt fast nur die Anschaffung der eigenen Box. Heißt: Gegen Teilen rechnet sich die eigene Wallbox selten über den Preis. Ihr echter Vorteil ist die jederzeitige Verfügbarkeit direkt vor der Tür, nicht die Ersparnis.
Eigene Box lohnt sich
Wer täglich lädt und einen eigenen Stellplatz hat, zahlt die Anschaffung für puren Komfort — und holt sie gegenüber der Säule schnell rein. Laden beim Nachbarn bleibt eine gute Rückfall-Option.
Teilen ist meist günstiger
Bei geringer Fahrleistung amortisiert sich die eigene Box gegen Teilen kaum. Beim Nachbarn laden spart dir die komplette Anschaffung — bei nahezu gleichem kWh-Preis.
Teilen ist oft der einzige Weg
Ohne eigenen Stellplatz ist eine eigene Wallbox meist gar nicht möglich. Laden bei Nachbarn, Bekannten oder am Arbeitsplatz ist die realistische Lösung — per Einladungslink, kWh-genau.
Du hast schon eine Wallbox?
Dann dreh den Rechner um: Im Host-Modus siehst du, was du zurückbekommst, wenn du deine Box teilst. Schon ein kleiner Aufschlag über deinen Selbstkosten refinanziert die Anschaffung über die Zeit — mit eigenem PV-Strom geht das noch schneller. Du legst den Preis pro Wallbox selbst fest.
Häufige Fragen zur Wallbox-Entscheidung
Lohnt sich eine eigene Wallbox oder reicht Teilen?
Was kostet eine eigene Wallbox 2026?
Was kostet Laden beim Nachbarn?
Was kann ich als Host zurückverdienen?
Teilen klingt nach dir?
Zwei Minuten bis zum Start.
Registrieren kostet nichts. Als Gast lädst du per Einladungslink, als Host gibst du deine Wallbox kWh-genau frei.